P.O.T. unterstützt die Richtsberg-Gesamtschule auf ihrem Weg zu einem zukunftsfähigen Schulkonzept

Ebenso wie die Anforderungen an die Arbeitswelt wandeln sich auch die Anforderungen an Schule. Schule muss heute nicht nur lehren und erziehen. Schülerinnen und Schüler verbringen mehr Zeit in der Schule, Schule wird zunehmend zum Lebensraum. Dazu kommen Themen wie Inklusion, Integration, aber auch Individualisierung und Digitalisierung. All diese Aspekte führen zu einer Öffnung des klassischen Unterrichtssettings und hier kommt der Raum als weiterer Pädagoge ins Spiel.

Räume und Ausstattung in der Schule beeinflussen direkt die Arbeitssituation aller Schülerinnen und Schüler, geeignete Räume mit guter Ausstattung erleichtern die Individualisierung von Lern- und Arbeitsprozessen und bieten selbstständigem Arbeiten Raum.

Geeignete Räume mit guter Ausstattung erzeugen bei Schülerinnen und Schülern aber auch ein Bewusstsein von Wertschätzung, eine wertschätzende Lern- und Arbeitsumgebung steigert das Wohlbefinden. Sie stärkt die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit der Schule. Gute Arbeitsbedingungen schaffen so Motivation und Leistungsbereitschaft. Wertige Ausstattung in schönen Räumen bildet einen ästhetischen Hintergrund für kreatives, selbstbestimmtes Arbeiten.

So wird auch das Sozialverhalten von Schülerinnen und Schülern beeinflusst. Ein ästhetischer Hintergrund fördert die Erhaltung der Sauberkeit und einen sorgsamen Umgang mit Menschen und Material: Wertige Umgebung wirkt mindernd auf Unordnung und Vandalismus. Sie kann die Lern- und Arbeitsleistung von Schülerinnen und Schülern steigern. Raum und Ausstattung werden so zur wichtigen Gelingensbedingung für Schule.

P.O.T. unterstützt die Richtsberg-Gesamtschule auf ihrem Weg, ihr Schulkonzept zukunftsfähig zu gestalten. Neben der Entwicklung zur hessischen Kulturschule und der stattfindenden Digitalisierung von Unterricht soll nun der Schritt in eine personalisierte Lernumgebung folgen. Die Gesamtschule möchte allen Schülerinnen und Schülern einen individuellen Lernweg ermöglichen. Dafür hat P.O.T. in Kooperation mit weiteren Unterstützern eine moderne, ästhetische Umgebung geplant, die für alle Schülerinnen und Schüler die jeweils beste Arbeitssituation ermöglicht.

Anstatt festen Sitzplätzen und Frontalunterricht beinhaltet das Raumkonzept für die personalisierte Lernumgebung mit Werkstätten, „PerLenWerk“, verschiedene Raumtypen für unterschiedliche Lern-, Arbeits- und Unterrichtssituationen. Statt der bisherigen Klassenräume gibt es das Lernatelier, die Anleitungsräume, die Kooperationsflächen und die Unterrichtsräume, die jeweils arbeitsspezifisch genutzt werden.

Wir waren erstaunt darüber, welche Parallelen zu unseren aktuellen Projekten - in Bezug auf die Anforderungen für zukünftige Arbeitswelten – sichtbar wurden. Mit einer solchen Schulform können die Schüler sehr gut auf die geforderten Kompetenzen im späteren Berufsleben vorbereitet werden

sagte P.O.T.-Geschäftsführer Thomas Pfeiffer bei der Einweihungsfeier.

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